Zwei Modelle, zwei Kostenlogiken
Ein eigenes Lager bedeutet Fixkosten: Sie zahlen für Fläche und Personal unabhängig von der Auslastung. Ein 3PL-Dienstleister bedeutet variable Kosten: Sie zahlen für tatsächlich belegte Stellplätze und ausgeführte Operationen. Die gesamte Entscheidung läuft darauf hinaus, welche Logik zu Ihrem Volumen und dessen Schwankung passt.
| Kriterium | Eigenes Lager | 3PL-Dienstleister |
|---|---|---|
| Kosten | Fix: Miete, Nebenkosten, Personal — jeden Monat, unabhängig von der Auslastung | Variabel: Sie zahlen für genutzte Stellplätze und Operationen |
| Saisonalität | Die Halle muss die Spitze fassen — den Rest des Jahres steht ein Teil leer | Die Spitze übernimmt der Dienstleister; in der Nebensaison sinken die Kosten mit dem Volumen |
| Personal | Rekrutierung, Vertretungen, Urlaub, Schulungen auf Ihrer Seite | Team, Vertretungen und Spitzen sind Sache des Dienstleisters |
| WMS und Technologie | Kauf oder Abo, Einführung, Wartung und Integrationen auf Ihrer Seite | Im Satz des Dienstleisters enthalten; Anbindung per API/Integrator |
| Startzeit | 3–9 Monate: Miete, Ausbau, Rekrutierung, WMS-Einführung | 2–4 Wochen von der Entscheidung bis zum ersten Versand |
| Skalierbarkeit | Volumensprung = neue Halle oder zweite Schicht | Skalierung im Netzwerk — Stellplätze und Operationen kommen dazu |
| Prozesskontrolle | Voll — Ihre Leute, Ihre Prozeduren, Ihr Standard | Vereinbarte SLA und Reporting; den Prozess führt der Dienstleister |
| Haftung und Versicherung | Sachversicherung, Haftpflicht, Arbeitsschutz — organisieren Sie selbst | Anvertraute Ware in der Versicherung des Dienstleisters |